Vor 160 Jahren: Erlass der Städteordnung für die Rheinprovinz vom 15. Mai 1856

 

Im Portal „Rheinische Geschichte“ beschäftigt sich Lothar Weiss mit der Städteordnung von 1856.

In Koblenz wurde die Städteordnung am 15. Mai 1857 eingeführt; der Gemeinderat erhielt nun die Bezeichnung Stadtverordnetenversammlung und hatte entsprechend der Einwohnerzahl (unter 30.000 Einwohner) 24 Mitglieder. Gleichzeitig wurde der Bürgermeistereiverband, den die Stadt mit Neuendorf, Moselweiß und Kapellen bildete, aufgelöst. Kapellen kam zur Bürgermeisterei Rhens, Moselweiß und Neuendorf wurden der Bürgermeisterei St. Sebastian zugeschlagen.

 

Cadenbach_Hubert_Josef

Hubert Josef Cadenbach (Kirchberg/Hunsrück 24.1.1800 – 26.12.1867 Metternich), 1857-1867 Oberbürgermeister der Stadt Koblenz (StAK FA 1-100).

Der Erste Beigeordnete Hubert Josef Cadenbach, der seit dem Ausscheiden von Oberbürgermeister Friedrich Wilhelm Bachem Ende April 1857 die Amtsgeschäfte führte, wurde am 3. Juni 1857 mit 13 von 24 Stimmen zu Bachems Nachfolger gewählt und am 28. August 1857 von Oberpräsident Hans Hugo von Kleist-Retzow in sein Amt eingeführt.

Max Bär: Aus der Geschichte der Stadt Koblenz 1814-1914. Koblenz 1922, S. 87-88.

#Bachem, Friedrich Wilhelm #Cadenbach, Hubert Josef #Kleist-Retzow, Hans Hugo von

Horchheimer Bibliographie

FA1 Gruss aus Horchheim-05

Gruß aus Horchheim, um 1910 (Quelle: StAK FA 1-06 Horchheim).

Die nachfolgende „Bibliographie zur Geschichte und Gegenwart Horchheims“ entstand anlässlich der Herausgabe der Ortsgeschichte „Horchheim 1214-2014“ im Jahr 2014. Hier finden Sie die wichtigste Literatur zu diesem Koblenzer Stadtteil.

Bibliographie zur Geschichte und Gegenwart Horchheims

Nachtrag (6. April 2016): Die Horchheimer Kirmes-Zeitung kann auf den Seiten der Horchheimer Kirmesgesellschaft eingesehen werden.

 

Die Feldartillerie-Kaserne in Lützel

FA1 Feldartillerie-Kaserne im Glacis Feste Kaiser Franz u. Bubenheimer Flesche 1913-1918-01

Feldartillerie-Kaserne in Lützel, um 1914 (StAK FA 1-181).

Der folgende Beitrag von Matthias Kellermann befasst sich mit der Geschichte der Feldartillerie-Kaserne, die im Glacis zwischen der Feste Kaiser Franz und der Bubenheimer Flesche lag.

Matthias Kellermann: Die Feldartillerie-Kaserne in Koblenz-Lützel (2014)

#Kellermann, Matthias

Zur Ehrenbreitsteiner Verwaltungsgeschichte

Coblentz Ehrenbreitstein Fortress (Francis Frith), um 1870

Ehrenbreitstein, Festung und Ort, um 1870 (Foto von Francis Frith, StAK).

 

Die neuzeitliche Geschichte Ehrenbreitsteins und der umliegenden Gemeinden ist, bis auf einige zum Teil beachtliche Arbeiten auf kunsthistorischem, personengeschichtlich-genealogischem und kulturhistorischem Gebiet, zum guten Teil noch nicht aufgearbeitet. Das gilt insbesondere für die Zeit nach 1802, und hier wiederum vor allem für die politische, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Man mag dem vorliegenden Beitrag schon am Titel anmerken, dass er als Vorwort zu einem Findbuch entstanden ist, und verwaltungsgeschichtliche Fragestellungen mögen vielleicht naturgemäß etwas trocken sein und eine Lektüre nicht geraten erscheinen lassen: Wenn die folgenden Ausführungen jedoch hier und da einen Anstoß vermitteln, sich mit der Ehrenbreitsteiner Ortsgeschichte -auch und vor allem mit der Zeitgeschichte – näher zu befassen, dann haben sie ihren Zweck erfüllt.

Der folgende Aufsatz erschien in den Landeskundlichen Vierteljahrsblättern 43 (1997), S. 119-131. Die Seitenumbrüche der gedruckten Vorlage sind im Text durch Seitenzahlen in eckigen Klammern gekennzeichnet.

Zur Verwaltungsgeschichte der Bürgermeisterei Ehrenbreitstein