Stadtchronik 2016

Alles, was im letzten Jahr in Kobenz wichtig war, finden Sie in der Stadtchronik.  Ältere Jahrgänge sind hier verfügbar.

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Horchheimer Bibliographie

FA1 Gruss aus Horchheim-05

Gruß aus Horchheim, um 1910 (Quelle: StAK FA 1-06 Horchheim).

Die nachfolgende „Bibliographie zur Geschichte und Gegenwart Horchheims“ entstand anlässlich der Herausgabe der Ortsgeschichte „Horchheim 1214-2014“ im Jahr 2014. Hier finden Sie die wichtigste Literatur zu diesem Koblenzer Stadtteil.

Bibliographie zur Geschichte und Gegenwart Horchheims

Nachtrag (6. April 2016): Die Horchheimer Kirmes-Zeitung kann auf den Seiten der Horchheimer Kirmesgesellschaft eingesehen werden.

 

Stadtchronik

StAK_623_Nr_0998_S_916_Nr_1426

Symbolbild; sog. Lucassches Zeitbuch, 19. Jh. (StAK 623 Nr. 998, S. 916, Nr. 1426).

Das Stadtarchiv hat unter anderem die Aufgabe, das Zeitgeschehen in Koblenz zu dokumentieren. Die Stadtchronik wird fortlaufend geführt. Bis 1960 wurde sie zum allergrößten Teil aus der einschlägigen Literatur erarbeitet. Für den Zeitraum von 1961 bis 1991 wurden die Koblenzer Zeitungen im Rückblick ausgewertet. Seit 1992 ist die Koblenzer Tagespresse aktuelle Quellengrundlage der Stadtchronik, die Sie unter folgendem Link finden:

Stadtchronik

#Lucas, Josef Anton

 

Das Einwohnerverzeichnis von 1818

stak_623_nr_2166_s_198

Formularkopf des Einwohnerverzeichnisses von 1818, hier Haus Nr. 802 in der Weißer Gasse (StAK 623 Nr. 2166, S. 198).

 

Das Einwohnerverzeichnis von 1818 ermöglicht einen Einblick in die Sozialstruktur der Koblenzer Bevölkerung zu Beginn der preußischen Zeit. Leider ist es nicht vollständig überliefert, doch sind hier mit knapp 8500 Personen ca. 83 Prozent der damaligen Koblenzer Bevölkerung dokumentiert, die sich auf rund 10.300 Einwohner belief. Hier können einzelne Namen recherchiert werden, was sicherlich für Familienforscher interessant ist. Darüber hinaus lassen sich bis zu einem gewissen Grad auch sozial-, wirtschafts- und bevölkerungsgeschichtliche Fragestellungen beantworten. Die teilweise beengten und unhygienischen Wohnverhältnisse veranschaulicht die Tatsache, dass sich im am dichtesten besiedelten Gebäude der Stadt, dem Haus Nr. 264 in der Kastorgasse, sage und schreibe 46 Menschen drängten. Die Angaben zu Konfession, Geburtsjahr, Beruf, Kinderzahl und Herkunft lassen Rückschlüsse auf Wanderungsbewegungen oder Stadt-Umland-Beziehungen zu.

Einwohnerverzeichnis 1818

 

 

Die Straßennamen der Stadt Koblenz

Straßenschild_Burgstraße

Straßennamen sind nicht nur für die Ermittlung aktueller und historischer Adressen eine unerlässliche Informationsquelle – gerade Familien- und Heimatforscher nutzen Straßenbezeichnungen für ihre Recherchen -, sondern auch Gegenstand der Orts-, Stadtgeschichts- und Namenforschung. Die vorliegende Dokumentation entstand daher nicht zufällig aus einer Ergebnissammlung für die Beantwortung häufiger Anfragen zu Koblenzer Personen und Bauten, bei denen Kenntnisse über die vormalige Benennung der Straßen eine wichtige Voraussetzung für weitere Auskünfte sind. Sie wird fortlaufend ergänzt und beruht vorwiegend auf Quellen, die im Stadtarchiv vorgehalten werden, also historischen Unterlagen und Veröffentlichungen, städtischem Verwaltungsschriftgut und einschlägiger Literatur.

Die Straßennamen der Stadt Koblenz

 

Digitalisierte Koblenzer Adressbücher

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Titelblatt des Adressbuchs von 1857.

 

Ein Adressbuch erfüllt als Verzeichnis der Anschriften von Privatpersonen, Gewerbetreibenden, Firmen, Vereinen und Behörden einen ähnlichen Zweck wie die späteren Telefonbücher. Für Familienforscher und Historiker sind die Adressbücher eine wichtige Quelle, weil sich mit ihrer Hilfe der Zeitraum eingrenzen lässt, innerhalb dessen eine Person in einer Stadt gelebt hat. Die Adressbücher für das 19. Jahrhundert sind von besonderer Bedeutung, da es noch keine Einwohnermeldeunterlagen gab. Sehr nützlich sind auch die diversen Behördenverzeichnisse. Branchenübersichten und gewerbliche Anzeigen sind ein wahrer Fundus für wirtschaftsgeschichtliche Fragestellungen, und die Listen von Vereinen enthalten oftmals den einzigen Hinweis auf einzelne Genossenschaften, wirtschaftliche Organisationen, religiöse, wohltätige oder Sport- und Turnvereine sowie diejenigen Personen, die im Vorstand tätig waren.

Im Rahmen des Projekts „Dilibri“ digitalisiert das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz die seit 1794 erschienenen Koblenzer Adressbücher und stellt sie via Internet zur Nutzung bereit. Der lückenhafte Bestand der Rheinischen Landesbibliothek wird durch Exemplare aus der Bibliothek des Stadtarchivs Koblenz ergänzt. Inzwischen sind alle Adressbücher bis zur Ausgabe 1939/40 unter folgendem Link online recherchierbar:

Koblenzer Adressbücher 1794-1940

Koblenzer Wegweiser durch Christian von Stambergs „Rheinischen Antiquarius“

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Christian von Stramberg (1785-1868).

 

Die Meinungen über Christian von Strambergs vielbändigen „Rheinischen Antiquarius“, ab 1851 in Koblenz bei Rudolf Friedrich Hergt erschienen, sind geteilt. Verschiedentlich als „Fundgrube“ für Orts- und Regionalhistoriker, die noch manche Überraschung berge, gelobt, macht sich schon bei oberflächlicher Lektüre unangenehm bemerkbar, dass der Autor seine Quellen nicht nennt, was denWert des Werks von vornherein schmälert. Bereits die Zeitgenossen kritisierten das überbordende Beiwerk, sei es sprachlich-stilistischer Art – schon der volle Titel mutet barock an –, seien es die weitschweifigen Ausflüge des Verfassers in die deutsche, ja europäische Geschichte oder die ausführliche Darlegung komplizierter Genealogien zahlreicher Fürstenhäuser und Adelsgeschlechter, die die Geduld des Lesers manchmal arg strapazieren.

Warum auch immer man sich auf den „Antiquarius“ einlässt: Seit jeher wird das Fehlen eines sachlich-systematischen Zugangs als Mangel empfunden. Die Erstellung eines Registers, auch nur zu einem Teil des Gesamtwerks, wäre jedoch von einem einzelnen Bearbeiter kaum zu leisten. Als Mittelweg bietet sich an, das recht ausführliche, streckenweise in narrativem Stil gehaltene Inhaltsverzeichnis am Schluss eines jeden Bandes als Grundlage eines Index zu nehmen. Zwar besteht dann die nicht geringe Gefahr, dass an manchen Stellen Namen, Ortsbezeichnungen oder Sachverhalte unberücksichtigt bleiben, weil sie durch die generalisierenden Angaben des Inhaltsverzeichnisses nicht erfasst sind. Dass dies tatsächlich so ist, haben verschiedene Stichproben ergeben. Andererseits sollte man die Möglichkeit, mit vertretbarem Aufwand zumindest Teile dieses umfangreichen Werks grob zugänglich zu machen, nicht ungenutzt lassen.

Index zum Rheinischen Antiquarius, Koblenz-Betreffe

#Hergt, Friedrich Rudolf #Stramberg, Christian von