Ausstellung „Koblenz im Zweiten Weltkrieg“

 

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Amerikanische Soldaten vor dem Rathaus, 18. März 1945 (StAK FA 2 Nr. 4336).

Die Dauerausstellung „Koblenz im Zweiten Weltkrieg“ im Fort Konstantin geht in die Winterpause und ist letztmalig am Sonntag, 22. Oktober 2017, von 11.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung, die auch als außerschulischer Lernort gedacht ist, befindet sich in den vier Kasematten des nördlichen Erdgeschoss-Flügels von Fort Konstantin (ein barrierefreier Zugang ist vorhanden) und besteht aus folgenden Teilen:

  • Hülle der 1999 in Metternich gefundenen Luftmine,
  • Propellerblatt eines abgeschossenen US-Bombers,
  • 23 Ausstellungstafeln mit jeweils mehreren Abbildungen,
  • vier Vitrinen, zwei Wandnischen und ein Durchgang mit Exponaten,
  • mehrere großformatige Fotoreproduktionen (Leitmotiv Deutsches Eck),
  • Modelle eines amerikanischen und eines britischen Bombers,
  • Hörstation mit einem Tondokument vom März 1945 sowie
  • Film „Koblenz in Trümmern 1946“.

Bei der Konzeption wurde besonderer Wert auf die Einbettung der Thematik in den historischen Kontext gelegt: Um eine Verwechselung von Ursachen und Wirkung auszuschließen, wird zunächst Koblenz im Dritten Reich näher beleuchtet. Dabei liegt wiederum ein Schwerpunkt auf dem Thema Verfolgung. Erst dann wird die eigentliche Thematik aufgegriffen und behandelt. Die Ausstellung profitiert dabei von der Authentizität des Ortes: 1944 wurden die Kasematten zu einem Bunker ausgebaut und im März 1945 beherbergte das Fort das letzte Widerstandsnest der Wehrmacht.

Der Offene Kanal Koblenz e. V. drehte im September 2015 einen Filmbericht über die Ausstellung, der auf Youtube zu sehen ist

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Dauerausstellung „Koblenz im Zweiten Weltkrieg“ auf Fort Konstantin

Hochvitrine_Volksgasmaske

 

Die Dauerausstellung ist ab Donnerstag, 5. Mai 2016, 15 Uhr, wieder zugänglich!

Pressemitteilung der Stadt Koblenz

 

Im Jahre 2006 beschloss der Kulturausschuss der Stadt Koblenz einstimmig, auf Fort Konstantin eine Dokumentation zum Thema „Koblenz im Zweiten Weltkrieg“ einzurichten. Nachdem in den Folgejahren im Rahmen des UNESCO-Welterbeprogramms die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden konnten, erhielt das Stadtarchiv 2014 den Auftrag zur Erstellung einer Konzeption und Durchführung des Projekts.

Am 8. Mai 2015 eröffnete Kulturdezernent Detlef Knopp die neue Dauerausstellung, die auch als außerschulischer Lernort gedacht ist. Sie befindet sich in den vier Kasematten des nördlichen Erdgeschoss-Flügels von Fort Konstantin (ein barrierefreier Zugang ist vorhanden) und besteht aus folgenden Teilen:

  • Hülle der 1999 in Metternich gefundenen Luftmine,
  • Propellerblatt eines abgeschossenen US-Bombers,
  • 23 Ausstellungstafeln mit jeweils mehreren Abbildungen,
  • vier Vitrinen, zwei Wandnischen und ein Durchgang mit Exponaten,
  • mehrere großformatige Fotoreproduktionen (Leitmotiv Deutsches Eck),
  • Hörstation mit einem Tondokument vom März 1945 sowie
  • Film „Koblenz in Trümmern 1946“.

Bei der Konzeption wurde besonderer Wert auf die Einbettung der Thematik in den historischen Kontext gelegt: Um eine Verwechselung von Ursachen und Wirkung auszuschließen, wird zunächst Koblenz im Dritten Reich näher beleuchtet. Dabei liegt wiederum ein Schwerpunkt auf dem Thema Verfolgung. Erst dann wird die eigentliche Thematik aufgegriffen und behandelt. Die Ausstellung profitiert dabei von der Authentizität des Ortes: 1944 wurden die Kasematten zu einem Bunker ausgebaut und im März 1945 beherbergte das Fort das letzte Widerstandsnest der Wehrmacht.

 

Film

Der Offene Kanal Koblenz e. V. drehte im September 2015 einen Filmbericht über die Ausstellung, der auf Youtube zu sehen ist.

 

Öffnungszeiten:

Ende Oktober 2015 ging die Dauerausstellung in die Winterpause. Sie wird ab 5. Mai 2016 wieder zu besichtigen sein. Die Öffnungszeiten und weitere Hinweise werden auf den Webseiten des Stadtarchivs und der Presse bekannt gegeben.

 

ÖPNV:

evm-Buslinie 2/12, Haltestelle Fort Konstantin

#Knopp, Detlef

Widerstand und Verfolgung im heutigen nördlichen Rheinland- Pfalz 1933-1945

Die Ausstellung des Fördervereins Mahnmal Koblenz e. V. im Landesbibliothekszentrum am Bahnhofplatz veranschaulicht die Geschichte des „Dritten Reiches“ im Großraum Koblenz anhand zahlreicher Biographien von NS-Opfern. Die Ausstellung ist bis einschließlich 29. April 2016 zu sehen.

Am Donnerstag, 7. April 2016, folgt die Uraufführung des Dokumentarfilms
„Mut, Leidensbereitschaft, Heiterkeit – das war sein Vermächtnis.“ – Der Koblenzer Armeeoberpfarrer und Widerständler Prof. Dr. Friedrich Erxleben (1883-1955), eine Produktion des Fördervereins Mahnmal Koblenz. Beginn ist um 19 Uhr.

Erxleben

Friedrich Erxleben am Schreibtisch. Foto: Förderverein Mahnmal Koblenz e. V.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

#Förderverein Mahnmal Koblenz e. V.

#Erxleben, Friedrich

Förderverein Mahnmal Koblenz in der Datenbank der Bundeszentrale für politische Bildung

Mahnmal

Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Reichenspergerplatz (Foto: Förderverein Mahnmal Koblenz)

Im Jahr 1996 gründeten Bürgerinnen und Bürger den Förderverein, um zunächst ein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz zu errichten. Dieses erste große Ziel erreichte der Verein mit der Einweihung des Mahnmals auf dem Reichenspergerplatz am 23. August 2001. Seitdem leistet der Verein vielfältige Erinnerungs- und Gedenkarbeit in Koblenz und Umgebung.

Nähere Informationen über die Arbeit des Fördervereins finden Sie auf den folgenden Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung.

#Förderverein Mahnmal Koblenz e. V.

Die Stadtverwaltung Koblenz im Nationalsozialismus

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Der Querflügel und das Gebäude II des Rathauses um 1937, geschmückt mit Hakenkreuzfahnen, Girlanden und Kränzen (StAK FA 2 Nr. 379).

 

Die Dissertation von Dr. Petra Weiß, stellvertretende Leiterin des Stadtarchivs Koblenz, stellt eine grundlegende Aufarbeitung des städtischen Verwaltungshandelns im Nationalsozialismus und seiner Auswirkungen auf Bevölkerung und Alltagsleben dar.

Zur Diss.

#Rosendahl, Hugo #Simmer, Nikolaus #Wittgen, Otto #Habicht, Theo

Zwangsarbeit während des „Dritten Reiches“ in Koblenz

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Zwangsarbeiterinnen bei Aufräumarbeiten in der Eltzerhofstraße nach dem Luftangriff vom 24. April 1944 (Foto: Stadtarchiv Koblenz).

Zwangsarbeit war während der Kriegsjahre im „Dritten Reich“ allgegenwärtig und beschränkte sich nicht auf die Rüstungsindustrie. Auch in Koblenz wurde die Kriegswirtschaft mit Hilfe vieler Tausender Zwangsarbeitskräfte in Gang gehalten, über deren Schicksal bisher nur wenig bekannt ist. Einen Überblick über Forschung zur Zwangsarbeit im Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

Das Stadtarchiv Koblenz war von 2001 bis 2004 am Projekt „Nachweisbeschaffung für ehemalige Zwangsarbeiter“ beteiligt, das vom Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen, dem Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte und dem Bundesarchiv getragen wurde. Im Zuge der Recherchearbeiten konnten rund 4700 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter namentlich ermittelt werden, die in Koblenz und den heutigen Stadtteilen beschäftigt waren.

Judith Höhn-Engers hat in Nr. 49 (2004) der Zeitschrift „Unsere Archive“, S. 26-38, die Geschichte der Zwangsarbeit in Koblenz auf der Basis der geschilderten Forschungsarbeit erstmals dargestellt. Ihren instruktiven Aufsatz finden Sie hier:

Zwangsarbeit in Koblenz