Neuerscheinung: Louis-Lazare Hoche (1768-1797). Französischer General am Rhein

Hoche

 

„Am 24. Juni 2018 jährt sich nun Hoches Geburtstag zum 250sten Mal. Dies allein wäre schon Anlass genug, sich noch einmal intensiv mit dem Leben und Wirken eines Generals auseinanderzusetzen, der sich zeitlebens für die republikanische Idee eingesetzt und versucht hat, seine eigenen Vorstellungen im Sinne der Republik militärisch wie politisch umzusetzen. Bei aller Bewunderung für seine Leistungen, die er in seiner knappen Zeit erbrachte, sollte aber nicht vergessen werden, dass Hoche durch und durch Soldat war, der zur Erreichung seiner Ziele auch unpopuläre, ja grausame Maßnahmen ergriff, Todesurteile über die Feinde der Republik fällte und vollstrecken ließ. Dieses Buch erzählt daher nicht nur sein kurzes Leben, sondern gibt auch Einblicke in die Irrungen und Wirrungen der Revolution, deren Opfer er beinahe geworden wäre. Es berichtet zudem anschaulich über seine Bemühungen zur Stabilisierung der Republik gegen innere und äußere Feinde sowie eine sinnvolle und verträgliche Integration der eroberten linksrheinischen Gebiete, die sein früher Tod jedoch zunichtemachte“ (aus dem Vorwort von Matthias Kellermann, S. 10-11).

Jean-Noël Charon: Louis-Lazare Hoche (1768-1797). Französischer General am Rhein. Koblenz: Fölbach, 2018. – 197 S., zahlr. Abb. ISBN 978-3-95638-415-8, 14,80 EUR.

 

#Hoche, Louis-Lazare #Charon, Jean-Noël

Advertisements

Neuerscheinung: Familie und Bankhaus Seligmann in Koblenz und Köln

offerhaus_seligmann

 

Ulrich Offerhaus: Familie und Bankhaus Seligmann in Koblenz und Köln. Familie Seligmann – jüdische Viehhändler und französische Citoyens, preußische Bankiers und „jüdische Mischlinge“. Koblenz: Sokrates & Freunde, 2016. – 463 S., Ill. ISBN 978-3-9814234-9.5. – 34,90 EUR.

Klappentext und Inhaltsverzeichnis

#Seligmann, Familie

Siegmund Breitbart, der „Eisenkönig“

apollopassage

Die Apollopassage in der „Oberen Löhr“, Eingang zum rückwärtigen Apollo-Theater, Löhrstraße 80, Juni 1918 (StAK FA 1 – 06 Löhrstraße).

 

 

1917 ging der Stern des polnisch-jüdischen Kraftartisten Siegmund Breitbart am „Athletenhimmel“ auf. Ende 1921 trat er eine beispiellose Karriere als „Eisenkönig“ an, die ihn europaweit und in den USA berühmt machte. Bislang unbekannt war, dass Breitbart vor seinem fulminanten Aufstieg von 1918 bis 1920 in Koblenz seinen festen Wohnsitz hatte.

Diese Lücke in Breitbarts Biographie konnte Peter Kleber nun schließen.

#Breitbart, Siegmund

Kaiserin Augusta in Koblenz

augusta_rheinanlagen_um_1885

Kaiserin Augusta und Kaiser Wilhelm I. vor der Trinkhalle in den Rheinanlagen, 1887 (StAK FA 4,1 Nr. 1, Bild 52; Foto: Otto Kilger).

 

Im Herbst und Winter 2016/2017 befassen sich zwei Ausstellungen mit dem Wirken von Kaiserin Augusta in Koblenz. Das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz/Rheinische Landesbibliothek präsentiert einen Querschnitt durch die öffentliche Bibliothek im Kurfürstensaal des Kurfürstlichen Schlosses und die erhaltenen „Schätze“ dieser Sammlung, die als Dauerleihgabe der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz seit 2010 in der Rheinischen Landesbibliothek verwahrt werden. Das Mittelrhein-Museum Koblenz zeigt Bilder, Zeichnungen und Objekte aus dem Besitz der Kaiserin, die bis heute im Bestand des Museums überdauert haben. Ergänzend dazu werden Bücher aus dem persönlichen Besitz Augustas, die sich heute in der Klosterbibliothek Maria Laach und in der Stadtbibliothek Koblenz befinden, zu sehen sein.

Zu den Ausstellungen erscheint ein Begleitband:

dem Besuch der Stadtbewohner und der Fremden stets zugänglich … . Kunstwerke und Bücher aus dem Besitz der Augusta. Koblenz: LBZ, 2016 (Schriften des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz 13). – Mit Beiträgen von Jens Fachbach, Claudia Heitmann, Barbara Koelges, Michael Koelges, Erik Lommatzsch und Armin Schlechter.

Flyer zu den Ausstellungen

#Augusta, dt. Kaiserin #Wilhelm I., dt. Kaiser

 

Hermann Schaaffhausen

 

Schaaffhausen_Hermann

Hermann Schaaffhausen (StAK FA 1-24 Personen).

Der Anthropologe Hermann Schaaffhausen war der erste Wissenschaftler, der den Urmenschen-Fund des Jahres 1856 aus dem Neandertal bei Düsseldorf beschrieb. Er wurde am 19. Juli 1816 als Sohn des Fabrikanten Hubert Josef Schaaffhausen und seiner Frau Anna Maria Wachendorf in Koblenz geboren und starb am 26. Januar 1893 in Bonn.

Anlässlich seines 200. Geburtstags zeigt das LVR-Landesmuseum Bonn eine Ausstellung zu Leben und Wirken Schaaffhausens.

Aus diesem Anlass wurde auch der Teilnachlass des Wissenschaftlers digitalisiert, der sich im Besitz des Stadtarchivs Koblenz befindet.

#Schaaffhausen, Hermann #Schaaffhausen, Hubert Josef #Schaaffhausen, Anna Maria #Wachendorf, Anna Maria

Biographische Notizen zu Ernst Dziobek

Der Historiker Matthias Kellermann, seit vielen Jahren ehrenamtlich im Vorstand des Fördervereins „Feste Kaiser Franz e. V.“ aktiv, hat „Biographische Notizen zu Ernst Dziobek“ zusammengetragen. Dziobek (1795-1845) war u. a. von 1828 bis 1836 Erster Adjutant des Festungskommandanten von Koblenz und Ehrenbreitstein, Generalleutnant Ernst Ludwig von Aster. Als Ingenieuroffizier veröffentlichte Dziobek diverse Schriften zu militärhistorischen Themen, die Kellermann samt Standort auflistet, darunter Dziobeks bekanntestes Werk, das von Karl Baedeker verlegte „Taschenbuch für den preussischen Ingenieur. Eine Sammlung von Notizen zum Gebrauch in Krieg und Frieden“.

Biographische Notizen zu Ernst Dziobek

#Dziobek, Ernst #Aster, Ernst Ludwig von #Kellermann, Matthias