„Die Stadt ist ein einziges Trümmerfeld.“ Dokumente der Nachkriegszeit in Wort und Bild

Theater StAK_P_185

Programm des Stadttheaters Koblenz, Dezember 1945 (StAK P Nr. 185).

Vortrag von Dr. Petra Weiß und Michael Koelges (Stadtarchiv Koblenz) im Rahmenprogramm zu der Ausstellung „Mut zur Freiheit. Informel aus der Sammlung Anna und Dieter Grässlin.“ Donnerstag, 6. Juli 2017, 19 Uhr, Mittelrhein-Museum Koblenz, Zentralplatz 1. Kosten: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, Schüler und Studierende haben freien Eintritt

Das Stadtarchiv besitzt einen reichen Schatz an Zeugnissen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit in Koblenz. Im Vortrag werden Film-, Bild- und Schriftdokumente in Zusammenhang gebracht. Dabei kommen persönliche Erinnerungen ebenso zur Sprache wie offizielle Verlautbarungen, Plakate und Zeitungen. So eröffnet sich ein vielfältiges Panorama, in dem neben den Alltagssorgen auch die Energie des Aufbruchs in Kultur und Gesellschaft deutlich wird.

 

 

Siegmund Breitbart, der „Eisenkönig“

apollopassage

Die Apollopassage in der „Oberen Löhr“, Eingang zum rückwärtigen Apollo-Theater, Löhrstraße 80, Juni 1918 (StAK FA 1 – 06 Löhrstraße).

 

 

1917 ging der Stern des polnisch-jüdischen Kraftartisten Siegmund Breitbart am „Athletenhimmel“ auf. Ende 1921 trat er eine beispiellose Karriere als „Eisenkönig“ an, die ihn europaweit und in den USA berühmt machte. Bislang unbekannt war, dass Breitbart vor seinem fulminanten Aufstieg von 1918 bis 1920 in Koblenz seinen festen Wohnsitz hatte.

Diese Lücke in Breitbarts Biographie konnte Peter Kleber nun schließen.

#Breitbart, Siegmund

Zur Ehrenbreitsteiner Verwaltungsgeschichte

Coblentz Ehrenbreitstein Fortress (Francis Frith), um 1870

Ehrenbreitstein, Festung und Ort, um 1870 (Foto von Francis Frith, StAK).

 

Die neuzeitliche Geschichte Ehrenbreitsteins und der umliegenden Gemeinden ist, bis auf einige zum Teil beachtliche Arbeiten auf kunsthistorischem, personengeschichtlich-genealogischem und kulturhistorischem Gebiet, zum guten Teil noch nicht aufgearbeitet. Das gilt insbesondere für die Zeit nach 1802, und hier wiederum vor allem für die politische, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Man mag dem vorliegenden Beitrag schon am Titel anmerken, dass er als Vorwort zu einem Findbuch entstanden ist, und verwaltungsgeschichtliche Fragestellungen mögen vielleicht naturgemäß etwas trocken sein und eine Lektüre nicht geraten erscheinen lassen: Wenn die folgenden Ausführungen jedoch hier und da einen Anstoß vermitteln, sich mit der Ehrenbreitsteiner Ortsgeschichte -auch und vor allem mit der Zeitgeschichte – näher zu befassen, dann haben sie ihren Zweck erfüllt.

Der folgende Aufsatz erschien in den Landeskundlichen Vierteljahrsblättern 43 (1997), S. 119-131. Die Seitenumbrüche der gedruckten Vorlage sind im Text durch Seitenzahlen in eckigen Klammern gekennzeichnet.

Zur Verwaltungsgeschichte der Bürgermeisterei Ehrenbreitstein