Gemeinschaftsblog Rheinische Geschichte

 

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Wappen der preußischen Rheinprovinz, (Quelle: Wikimedia), das im März 1926 vom Rheinischen Provinziallandtag beschlossen und einige Monate später vom Preußischen Staatsministerium genehmigt wurde. > Mehr …

 

Räumlicher Bezugsrahmen des Gemeinschaftsblogs ist die ehemalige preußische Rheinprovinz, also der Landesteil Nordrhein des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und die früheren rheinland-pfälzischen Regierungsbezirke Koblenz und Trier.

Hier der Link zum Blog, via Archivalia.

 

Stadtchronik

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Symbolbild; sog. Lucassches Zeitbuch, 19. Jh. (StAK 623 Nr. 998, S. 916, Nr. 1426).

Das Stadtarchiv hat unter anderem die Aufgabe, das Zeitgeschehen in Koblenz zu dokumentieren. Die Stadtchronik wird fortlaufend geführt. Bis 1960 wurde sie zum allergrößten Teil aus der einschlägigen Literatur erarbeitet. Für den Zeitraum von 1961 bis 1991 wurden die Koblenzer Zeitungen im Rückblick ausgewertet. Seit 1992 ist die Koblenzer Tagespresse aktuelle Quellengrundlage der Stadtchronik, die Sie unter folgendem Link finden:

Stadtchronik

#Lucas, Josef Anton

 

Koblenzer Wegweiser durch Christian von Stambergs „Rheinischen Antiquarius“

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Christian von Stramberg (1785-1868).

 

Die Meinungen über Christian von Strambergs vielbändigen „Rheinischen Antiquarius“, ab 1851 in Koblenz bei Rudolf Friedrich Hergt erschienen, sind geteilt. Verschiedentlich als „Fundgrube“ für Orts- und Regionalhistoriker, die noch manche Überraschung berge, gelobt, macht sich schon bei oberflächlicher Lektüre unangenehm bemerkbar, dass der Autor seine Quellen nicht nennt, was denWert des Werks von vornherein schmälert. Bereits die Zeitgenossen kritisierten das überbordende Beiwerk, sei es sprachlich-stilistischer Art – schon der volle Titel mutet barock an –, seien es die weitschweifigen Ausflüge des Verfassers in die deutsche, ja europäische Geschichte oder die ausführliche Darlegung komplizierter Genealogien zahlreicher Fürstenhäuser und Adelsgeschlechter, die die Geduld des Lesers manchmal arg strapazieren.

Warum auch immer man sich auf den „Antiquarius“ einlässt: Seit jeher wird das Fehlen eines sachlich-systematischen Zugangs als Mangel empfunden. Die Erstellung eines Registers, auch nur zu einem Teil des Gesamtwerks, wäre jedoch von einem einzelnen Bearbeiter kaum zu leisten. Als Mittelweg bietet sich an, das recht ausführliche, streckenweise in narrativem Stil gehaltene Inhaltsverzeichnis am Schluss eines jeden Bandes als Grundlage eines Index zu nehmen. Zwar besteht dann die nicht geringe Gefahr, dass an manchen Stellen Namen, Ortsbezeichnungen oder Sachverhalte unberücksichtigt bleiben, weil sie durch die generalisierenden Angaben des Inhaltsverzeichnisses nicht erfasst sind. Dass dies tatsächlich so ist, haben verschiedene Stichproben ergeben. Andererseits sollte man die Möglichkeit, mit vertretbarem Aufwand zumindest Teile dieses umfangreichen Werks grob zugänglich zu machen, nicht ungenutzt lassen.

Index zum Rheinischen Antiquarius, Koblenz-Betreffe

#Hergt, Friedrich Rudolf #Stramberg, Christian von