Claus Biederstaedt (1928-2020) und das Theater der Stadt Koblenz

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Claus Biederstaedt, Aufnahme 1987; Quelle: Der Hauptmann von Köpenick. Theater der Stadt Koblenz, Spielzeit 1987/88, Programmheft Nr. 17, S. 194 (StAK ZGD 591).

 

Am 18. Juni verstarb der Schauspieler und Synchronsprecher Claus Biederstaedt. Auch in Koblenz stand er zwischen 1985 und 1995 mehrfach auf der Bühne des Stadttheaters. 1988 schrieb er einen Brief an den damaligen Koblenzer Polizeipräsidenten Helmut Wintrich, den dieser 1991 dem Stadtarchiv in Kopie überlassen hat.

 

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Claus Biederstaedt an Helmut Wintrich, 1988, S. 1 (StAK ZGD 24-Biederstaedt).

 

Sehr geehrter Herr Polizeipräsident!

Hannes Houska[1] gab mir Ihren so liebenswürdigen Brief vom 20.6. Darf ich Ihnen und Ihrer verehrten Frau Gemahlin ganz herzlich Dank sagen für Ihre Worte, Gedanken und geäußerten Empfindungen. Es tut so gut zu wissen, daß das, was man erarbeitet hat, besten Wissens u. Gewissens, mit allen Beteiligten auch den Weg findet, den wir uns erhoffen. Für mich waren beide Anwesenheiten in Koblenz mit die schönsten Monate meines Lebens. Nicht zuletzt deshalb

 

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Claus Biederstaedt an Helmut Wintrich, 1988, S. 2 (StAK ZGD 24-Biederstaedt).

 

wollte ich auch hier den 60. Geburtstag feiern – teils als Dank an Koblenz – teils als Omen für mich.

Ich wünsche Ihnen für Ihr Tun alles Gute und grüße Sie und Ihre Frau Gemahlin auf das Herzlichste

Als Ihr ergebener und sehr dankbarer

Claus Biederstaedt

 

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Claus Biederstaedt als Hauptmann von Köpenick, Probenfoto. Quelle: Der Hauptmann von Köpenick. Theater der Stadt Koblenz, Spielzeit 1987/88, Programmheft Nr. 17, S. 193 (StAK ZGD 591).

 

[1] 1975 bis 1996 Intendant des Theaters der Stadt Koblenz.

#Biederstaedt, Claus #Wintrich, Helmut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Max Jacoby. Leben und Werk eines jüdischen Fotografen

 

Die Ausstellung, die neben dem fotografischen Werk Jacobys auch seine Familie und das jüdische Leben in Koblenz von 1910 bis 1938 in den Blick nimmt, öffnet am Freitag, 15. Mai. Die Ausstellung wurde gemeinsam von Landesmuseum und Stadtarchiv konzipiert.
Nähere Informationen des Landesmuseums Koblenz finden Sie hier.

 

 

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#Jacoby, Max

Der Nachlass Walter Hoerder und die Evangelische Bühnengilde Koblenz

 

Ein Beitrag von Andrea Rönz im Blog des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Literaturhinweis:

Jochen Rath: „Es geht hier um höhere Dinge als nur blosses Theaterspielen!“ Die Evangelische Bühnengilde Koblenz. In: Pragmatisch, preußisch, protestantisch. Die Evangelische Gemeinde Koblenz im Spannungsfeld von rheinischem Katholizismus und preußischer Kirchenpolitik. Hrsg. vom Evangelischen Gemeindeverband Koblenz. Bonn 2003, S. 196-216.

Update 22. Mai 2020: https://blog.archiv.ekir.de/2020/05/22/die-evangelische-buehnengilde-koblenz-eine-digitale-ausstellung-mit-ddb-studio/

#Rönz, Andrea #Hoerder, Walter

Anton Gastauer (1807-1850), Maler und Lithograph. Eine biographische Skizze

Gastauer_Anton_1837

Ausschnitt aus: Karte der Umgebungen v. Coblenz, entworfen und gezeichnet von Johann Becker 1830. Hrsg. vom Landesvermessungsamt Rheinland-Pfalz. Koblenz 1989, Kartenbeilage.

 

Peter Kleber porträtiert den Zeichner und Lithographen, der in Boppard geboren wurde, in Koblenz seine Ausbildung erhielt, später im Württembergischen tätig war, in Krofdorf bei Gießen heiratete und dort auch starb.

Link zur PDF-Datei

#Kleber, Peter #Gastauer, Anton

Online-Archiv Theaterbauten der TU Berlin

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Stadttheater Koblenz, 1937, Fotograf unbekannt (Technische Universität Berlin, Architekturmuseum, Inventarnummer TBS 168,09).

 

Die Dokumentation des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin enthält Material zu mehr als 500 Theatern in Deutschland und anderen europäischen Ländern (Link zum Material über das Stadttheater Koblenz). „Das Projekt ist frei zugänglich, viele Abbildungen lassen sich herunterladen. Als eine nie zur Veröffentlichung gekommene Dokumentation spiegelt der zusammengetragene Bestand den Stand mitteleuropäischer Theaterbauten um 1940 in einmaliger Geschlossenheit“ (Rhein-Zeitung, Ausgabe B0, 29.3.2018, S. 27).