Ein vergessenes Wegekreuz von 1726 in der Neuendorfer Hochstraße

Eine Dokumentation von Willi Gabrich und Anke Sürtenich (Link zur PDF-Datei).

Die Rhein-Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe Nr. 112 vom 15.5.2019 auf S. 18 über das Wegekreuz.

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2 Gedanken zu “Ein vergessenes Wegekreuz von 1726 in der Neuendorfer Hochstraße

  1. Christof Hoß schreibt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, im Koblenzer Stadtwald, ganz in der Nähe vom „König von Rom“ befindet sich ein Wegekreuz aus dem gleichen Jahr (1726) Wir haben auf unserem Grundstück ebenfalls ein Wegekreuz aus diesem Jahr gefunden. Vielleicht haben Sie ja Interesse, sich diese mal anzusehen.

    Viele Grüße von der Karthause
    Christof Hoß

    Gefällt 1 Person

    • Sehr geehrter Herr Hoß,

      Ihr Interesse an dem kleinen Neuendorfer Kulturdenkmal von 1726 hat mich gefreut.
      Bemerkenswert sind die von Ihnen erwähnten Kreuze, das Stadtwaldkreuz in der Nähe des „König von Rom“, ebenfalls aus dem Jahre 1726 und auch das Wegekreuz von 1726 auf Ihrem Grundstück!
      Leider ist es mir momentan nicht möglich, beide Kreuze in Augenschein zu nehmen, obschon großes Interesse besteht!
      Durch die Erforschung des Neuendorfer Friedhofs und der Neuendorfer Grenzsteine fehlt mir einfach die Zeit.
      Spezialisiert habe ich mich allerdings auf die Neuendorfer Wegekreuze, da hier auch Familiengeschichte eine Rolle spielt. Auf dem Neuendorfer Wegekreuz befinden sich ausschließlich Namen und Jahreszahl. Ein Grund für die Stiftung ist nicht bekannt.
      Keine Kenntnis habe ich bisher davon, ob Wegekreuze jemals, wie bei Grenzsteinen, in sogenannte Grenzgänge einbezogen wurden. Für 1726 ist ein solcher für Koblenz erwähnt.
      Sollten auf Ihrem Wegekreuz neben der Jahreszahl Namen genannt sein oder auch ein Ereignis, so ist das Stadtarchiv die richtige Adresse. Ebenso kann in einem solchen Falle die Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde weiterhelfen. Der 2. Vorsitzende ist Karl-Heinz Bernardy. Er wohnt in der Deutschherrenstraße 42 in Koblenz-Wallersheim.
      Die von Ihnen erwähnten Wegekreuze müssten eigentlich vom Denkmalschutz erfasst und somit veröffentlicht sein. So jedenfalls ist es mit den 3 noch vorhandenen Neuendorfer Wegekreuzen.
      Hilfreich ist vielleicht der kleine Band von Heinz Schüler: Wegekreuze und Heiligenhäuschen im Stadtkreis Koblenz. Görresverlag Koblenz 1977. Das Büchlein ist im Stadtarchiv vorhanden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Willi Gabrich

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