200 Jahre Freimaurerloge Friedrich zur Vaterlandsliebe

 

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Quellen und Literatur zur Freimaurerei in Koblenz (französische Loge l’Union désiree und preußische Loge Friedrich zur Vaterlandsliebe):

Verzeichniss der Mitglieder der unter dem Schutze der grossen Mutterloge zu den drey Weltkugeln in Berlin arbeitenden St. Johannis-Loge, Friedrich zur Vaterlandsliebe, im O. zu Coblenz. Coblenz: Heriot, 1818.

Trauer-Loge zum Gedächtniß für des hochseligen Kaisers und Königs des Allerdurchlauchtigsten Protektors Wilhelm I. Majestät. Bonn: Georgi, 1888.

Albrecht Erlenmeyer: Die Gründung der St. Johannis-Loge im Or.: zu Coblenz. Ein Beitrag zur Geschichte der rheinischen Freimaurerei. Berlin: Büxenstein, 1901.

Max Bär: Aus der Geschichte der Stadt Koblenz 1814-1914. Koblenz 1922, S. 361 f.

Winfried Dotzauer: Die Koblenzer Freimaurerloge l’Union désiree. Ein Beitrag zu Aufklärung und Empire am Mittelrhein. In: Jahrbuch für Geschichte und Kunst des Mittelrheins und seiner Nachbargebiete 22/23 (1970/1971), S. 65-108.

 

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Vor 75 Jahren: erste Deportation Koblenzer Juden am 22. März 1942

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Zerstörte Bahnanlagen und Gleise auf dem Güterbahnhof Lützel, 16. März 1945 (StAK FA 2 Nr. 4331). Von hier aus verließ nur wenige Wochen zuvor der siebte und letzte Deportationszug die Stadt.

 

Der Förderverein Mahnmal Koblenz, die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit, der Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva und der DGB – Region Koblenz – laden für Mittwoch, 22. März, 18 Uhr, in den Hof der Freiherr-vom-Stein-Schule, Steinstraße 20, ein. Dort nimmt ein Gedenkgang seinen Anfang, der durch die Schlachthofstraße und über die Balduinbrücke zum Bahnhof Lützel führt. Mit ihm soll an die erste Deportation von 338 Juden aus Koblenz und Umgebung „in den Osten“ erinnert werden, die am 22. März 1942 von Lützel aus ihren Anfang nahm. Bis Kriegsende fanden sechs weitere Deportationen statt, die letzte am 18. Februar 1945.

Neuerscheinung: Auswahlkatalog des Mittelrhein-Museums Koblenz

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Mittelrhein-Museum Koblenz. Auswahlkatalog. Hrsg. von Matthias von der Bank u. Ines Heisig. Petersberg: Imhof, 2017. – 227 S., zahlr. Ill. ISBN 978-3-7319-0478-6. – 19,95 EUR.

„Mit diesem Auswahlkatalog legt das Mittelrhein-Museum die erste Bestandsübersicht seit seiner Neueröffnung im Jahr 2013 vor. Das Museum kommt damit nicht nur einem vielfach geäußerten Wunsch der Besucher nach, sondern reagiert auch auf seine verbesserten Ausstellungsmöglichkeiten. In den großzügigen Räumen im ‚Forum Confluentes‘ kann eine viel umfangreichere Auswahl aus den Beständen präsentiert werden als zuvor. Zudem konnte die Sammlung durch eine Reihe von Neuerwerbungen ergänzt werden“ (S. 7).