Deportierte jüdische Kinder und Jugendliche

Vom 6. bis 8. März 2009 machte der „Zug der Erinnerung“ in Koblenz Station, der von annähernd 6000 Besuchern frequentiert wurde. Schwerpunkt der im Zug gezeigten Ausstellung bildete die Deportation von Kindern und Jugendlichen aus Deutschland und dem besetzten Europa in die nationalsozialistischen Vernichtungslager. Entsprechend dieser Vorgabe begann das Stadtarchiv mit Recherchen speziell zum Deportationsgeschehen junger jüdischer Menschen, die von Koblenz oder als gebürtige Koblenzer von anderen Orten in die Todeslager transportiert und dort ermordet wurden. Über das reine Datenmaterial hinaus wurde versucht, das Leben und familiäre Umfeld dieser Jugendlichen zu erfassen. Es entstand eine vorläufige Zusammenstellung, deren nüchterner Titel Deportierte jüdische Kinder und Jugendliche (ab Jahrgang 1925) aus Koblenz nur unzureichend die Monströsität des dahinter stehenden Menschheitsverbrechens widerspiegelt. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

Deportierte jüdische Kinder und Jugendliche

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