Zwangsarbeit während des „Dritten Reiches“ in Koblenz

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Zwangsarbeiterinnen bei Aufräumarbeiten in der Eltzerhofstraße nach dem Luftangriff vom 24. April 1944 (Foto: Stadtarchiv Koblenz).

Zwangsarbeit war während der Kriegsjahre im „Dritten Reich“ allgegenwärtig und beschränkte sich nicht auf die Rüstungsindustrie. Auch in Koblenz wurde die Kriegswirtschaft mit Hilfe vieler Tausender Zwangsarbeitskräfte in Gang gehalten, über deren Schicksal bisher nur wenig bekannt ist. Einen Überblick über Forschung zur Zwangsarbeit im Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

Das Stadtarchiv Koblenz war von 2001 bis 2004 am Projekt „Nachweisbeschaffung für ehemalige Zwangsarbeiter“ beteiligt, das vom Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen, dem Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte und dem Bundesarchiv getragen wurde. Im Zuge der Recherchearbeiten konnten rund 4700 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter namentlich ermittelt werden, die in Koblenz und den heutigen Stadtteilen beschäftigt waren.

Judith Höhn-Engers hat in Nr. 49 (2004) der Zeitschrift „Unsere Archive“, S. 26-38, die Geschichte der Zwangsarbeit in Koblenz auf der Basis der geschilderten Forschungsarbeit erstmals dargestellt. Ihren instruktiven Aufsatz finden Sie hier:

Zwangsarbeit in Koblenz

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