Dr. Johannes Moeden (1592-1663), Hexenkommissar aus Koblenz

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Karin Trieschnigg: Dr. Johannes Moeden, 1592-1663. Heiratsschwindler – Bürgermeister – Hexenjäger. Zur Karriere eines Juristen im 17. Jahrhundert. Weilerswist: Liebe, 2018 (Geschichte im Kreis Euskirchen 31). – X, 166 S., Ill. ISBN 978-3-944566-85-6.

Moeden wurde ca. 1592 in Koblenz geboren und starb hier am 24. Februar 1663. Seit 1627 war er 15 Jahre lang in den Territorien der Nordeifel und der Kölner Bucht als Kommissar in Hexenprozessen tätig. 1642 nach Koblenz zurückgekehrt, setzte er diese Tätigkeit fort, u. a. in Winningen und Rhens. Die Autorin hat in zwanzigjähriger Arbeit das Leben Moedens anhand archivalischer Quellen und der Literatur akribisch nachgezeichnet.

#Moeden, Johannes #Trieschnigg, Karin

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Die Entfestigung von Koblenz nach dem Ersten Weltkrieg. Fortifikatorische und stadtgeschichtliche Aspekte

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Amerikanische Besatzungstruppen paradieren anlässlich des Abzugs aus Koblenz vor dem Hauptbahnhof, 24. Januar 1923 (StAK FA 1-015).

Vortrag zur Ausstellung von Herrn Matthias Kellermann, Bonn,

am Dienstag, 4. Dezember, 18.00 Uhr, im Landeshauptarchiv Koblenz.

#Kellermann, Matthias

Herz Wahl (ca. 1699-1764) aus Dessau. Vom Talmudschüler zum Alchemisten und Hofjuden

 

Peter Kleber (†) und Dr. Ulrich Offerhaus porträtieren die weit verzweigte Familie Wahl, die auch in Koblenz ansässig war.

Es handelt sich um die überarbeitete und erweiterte Fassung des Aufsatzes: „Ich will als Jud Jud bleiben“. Die Vor- und Nachfahren des Hofjuden Herz Wahl (ca. 1699-1764). Aufstieg, Niedergang und Neuorientierung einer jüdischen Familie. In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 43 (2017), S. 253-319.

#Wahl, Herz #Wahl, Familie