Neuerscheinung: Familie und Bankhaus Seligmann in Koblenz und Köln

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Ulrich Offerhaus: Familie und Bankhaus Seligmann in Koblenz und Köln. Familie Seligmann – jüdische Viehhändler und französische Citoyens, preußische Bankiers und „jüdische Mischlinge“. Koblenz: Sokrates & Freunde, 2016. – 463 S., Ill. ISBN 978-3-9814234-9.5. – 34,90 EUR.

Klappentext und Inhaltsverzeichnis

#Seligmann, Familie

Neuauflage: „Stadtführer Koblenz. Auf den Spuren des Nationalsozialismus“

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Vor vier Jahren brachten das Stadtarchiv Koblenz und das Landeshauptarchiv Koblenz gemeinsam den „Stadtführer Koblenz. Auf den Spuren des Nationalsozialismus“ heraus. Die Nachfrage nach der handlichen Broschüre ist nach wie vor groß, was von einem regen Interesse an diesem Kapitel der Koblenzer Geschichte zeugt, wie sich die beiden Autorinnen Dr. Beate Dorfey und Dr. Petra Weiß (2. und 3. v. r.) freuen: „Wir wollten fundierte Informationen zum lokalen Geschehen in der NS-Zeit und insbesondere zu den Tätern von damals bieten.“ Da die erste Auflage mittlerweile vergriffen ist, ging nun eine aktualisierte Neuauflage in den Druck. Für Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz (rechts), die Leiterin des Landeshauptarchivs Dr. Elsbeth Andre (4. v. r.) und den Leiter des Stadtarchivs Michael Koelges ist der Stadtführer zum Thema Nationalsozialismus ein wichtiges Element der historischen Bildungsarbeit. „Nicht zuletzt zeugt die Publikation von der erfolgreichen und guten Zusammenarbeit der beiden Archive“, betonte die Kulturdezernentin. Der Stadtführer ist für 5 Euro im örtlichen Buchhandel erhältlich.

1948/49: Koblenz als Bundeshauptstadt?

Von November 1946 bis Mai 1951 war Koblenz Sitz der rheinland-pfälzischen Landesregierung. In den Diskussionen um die Verlegung des Regierungssitzes nach Mainz, wie es in der Verordnung Nr. 57 vom 30. August 1946 durch General Pierre Marie Koenig als Oberbefehlshaber der französischen Besatzungstruppen in Deutschland vorgesehen war, sah sich Landtagspräsident Wolters in einem Schreiben vom 24.8.1949 an Ministerpräsident Altmeier zur eindringlichen Mahnung genötigt, eine rasche Klärung zu finden, damit wir in unserem Lande nicht denselben Meinungsstreit bekommen, wie er z. Zt. um die Bundeshauptstadt besteht. Wie hinlänglich bekannt, unterlag Koblenz in der Frage des Sitzes der Landesregierung. Die Bemühungen des Koblenzer Oberbürgermeisters Josef Schnorbach in diesem harten Ringen gingen aber zwischenzeitlich so weit, dass er Koblenz als Bundeshauptstadt vorschlug. Was war geschehen?

 

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1948 war in Bonn der Parlamentarische Rat unter seinem Präsidenten Konrad Adenauer zur Ausarbeitung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland zusammengetreten. Bonn hatte den Vorzug vor den sich ebenfalls bewerbenden Städten Karlsruhe, Celle, Köln, Düsseldorf und Koblenz erhalten. Die Frage nach der Bundeshauptstadt stellte sich während der Beratungen des Parlamentarischen Rates schnell. An Berlin sollte festgehalten werden, man suchte daher nur eine provisorische Hauptstadt bis zur Veränderung der politischen Lage. Als Anwärter bewarben sich zunächst Frankfurt am Main sowie die Stadt Bonn, schließlich kamen noch Kassel und Stuttgart hinzu. Bisher ziemlich unbekannt ist aber die Tatsache, dass sich auch die Stadt Koblenz als Bundeshauptstadt ins Gespräch gebracht hat. Als die Diskussion um die Verlegung des Regierungssitzes in Rheinland-Pfalz von Koblenz nach Mainz erneut aufbrandete, trat Oberbürgermeister Josef Schnorbach die Flucht nach vorne an und informierte Nachrichtenagenturen, Rundfunk und Zeitungen. So verschickte er am 26. November 1948 an die Südena (Süddeutsche Nachrichtenagentur), die Rhein-Zeitung sowie die Zeitungen Neues Leben, Die Freiheit, Rheinisch-Pfälzische Rundschau, den Rheinischen Merkur und an den Südwestfunk eine „öffentliche Stellungnahme zu der erneut diskutierten Frage der Verlegung des Sitzes der Landesregierung von Mainz nach Koblenz“. Seine Ausführungen erschienen u. a. als „Unterredung“ in der Rhein-Zeitung vom 27/28.11.1948. Schnorbach führt darin aus, dass eine Pressemeldung über die Verlegung des Sitzes der Landesregierung von Koblenz nach Mainz für ihn eine Überraschung gewesen sei. Im Hinblick auf die Aufbauleistung in Koblenz und auf die Erörterungen über das endgültige Schicksal des Landes Rheinland-Pfalz habe man nicht mehr mit einer Verlegung des Regierungssitzes nach Mainz gerechnet. Ausführlich geht Schnorbach auf die dadurch verbundenen Nachteile für die Stadt Koblenz ein. Koblenz biete aber zwischenzeitlich – nicht nur auf Grund seiner verkehrsgeografisch günstigen Lage – „alle Voraussetzungen für die Aufnahme einer grösseren Behörden-Organisation […]. Nachdem dem Vernehmen zufolge die Wahl der Nachbarstadt Bonn zur Bundeshauptstadt gescheitert ist, sollte deshalb ernstlich erwogen werden, als Sitz der Bundeshauptstadt Koblenz zu bestimmen. In diesem Sinne werde ich den Ministerpräsidenten [Altmeier] und die übrigen Vertreter des Landes beim Parlamentarischen Rat bitten, die Stadt Koblenz ernstlich in den Kreis der um die Bestimmung als Bundeshauptstadt konkurrierenden Städte einzubeziehen. Eine würdigere Repräsentation des neuen deutschen Bundes, als in dem dann wieder zu erstellenden unmittelbar am Rheinstrom gelegenen Schloss vom Kurfürsten Clemens Wenzeslaus ist kaum denkbar“. Allerdings beklagte ein Artikel der Rhein-Zeitung vom 3. Januar 1949 die schlechten infrastrukturellen Voraussetzungen in Koblenz, die bei den fehlenden öffentlichen Verkehrsmitteln begannen und bei der mangelnden Sauberkeit der Straßen und öffentlichen Anlagen endeten.

 

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Hubert Hermans (Köln 20.3.1909 – 28.12.1989 Koblenz), Aufnahme von 1950 (StAK FA 1-24 Hermans).

 

Im Februar 1949 prüfte die eigens hierzu eingesetzte Hauptstadtkommission die vier Städte Frankfurt am Main, Bonn, Kassel und Stuttgart, woraufhin es aber zunächst wieder still um die Frage des zukünftigen Bundessitzes wurde. In der Phase der Entscheidungsfindung sollte schließlich ein Koblenzer eine entscheidende Rolle spielen: Hubert Hermans (Köln 1909-1989 Koblenz) wurde am 5. Mai 1949 Nachfolger von Dr. Adolf Süsterhenn im Parlamentarischen Rat. Hermans war 1946-1947 Mitglied der Beratenden Landesversammlung Rheinland-Pfalz und trat im Sommer 1947 in der Landesjustizministerium ein, wo er engster Mitarbeiter sowie ständiger Vertreter von Justizminister Adolf Süsterhenn war. Im April 1948 folgte der Wechsel in die Staatskanzlei, Hermans wurde Leiter der Rechts- und Gesetzgebungsabteilung und war regelmäßiger Teilnehmer an den überzonalen Ministerpräsidentenkonferenzen. Hermans trat 1949 in Absprache mit Ministerpräsident Altmeier und aus persönlicher Überzeugung als Verfechter einer Entscheidung für Bonn auf. Er war es auch, der dank eines Kompromissvorschlages die in dieser Frage gespaltene CDU/CSU-Fraktion auf Bonn einstimmen konnte. Am 3.11.1949 wählte der erste Deutsche Bundestag Bonn mit 200 gegen 176 Stimmen zur provisorischen Bundeshauptstadt. Erst mit der Regierungserklärung von Willy Brandt 1973 wurde das Provisorium beendet und Bonn als Bundeshauptstadt anerkannt. Nach der Wiedervereinigung wurde Berlin im Einigungsvertrag wieder zur Hauptstadt bestimmt. Am 20. Juni 1991 entschied sich der Bundestag für die Verlegung des Sitzes der Regierung und des Parlaments von Bonn nach Berlin.

 

Quellen und Literatur:

StAK 623 Nr. 9756, S. 428-430.

Aus einer Unterredung mit dem Oberbürgermeister: Koblenz als Hauptstadt des deutschen Bundes? Regierungssitz im Schloß? Verlegung der Landesregierung und ihre Folgen. Die Argumente. In: Rhein-Zeitung Nr. 111, 27./28.11.1948, S. 3.

Die Forderung nach dem Regierungssitz verpflichtet. Was man in Koblenz entbehrt und was sich die Bevölkerung für das neue Jahr wünscht. In: Rhein-Zeitung Nr. 1, 3.1.1949, S. 2.

Brommer, Peter: Koblenz oder Mainz? Die Verhandlungen über die Verlegung des Sitzes der Landesregierung. In: Landeskundliche Vierteljahrsblätter 28 (1982), S. 65-73.

Feldkamp, Michael F.: Der Parlamentarische Rat: die Entstehung des Grundgesetzes. Göttingen 1998 (Sammlung Vandenhoeck).

Graß, Karl Martin: Von Koblenz nach Mainz – Die Hauptstadtfrage. In: Rheinland-Pfalz entsteht. Beiträge zu den Anfängen des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz 1945-1951. Hrsg. von Franz-Josef Heyen. Eine Veröffentlichung zum Rheinland-Pfalz-Tag 1984. Boppard 1984 (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz 5), S. 433-449.

Graß, Karl Martin: Wie Mainz Landeshauptstadt wurde. Der Streit um die Metropole hatte nicht nur politische Gründe. In: Mainz. Vierteljahreshefte für Kultur, Politik, Wirtschaft, Geschichte 1 (1982), Heft 2, S. 8-16.

Küppers, Heinrich: Staatsaufbau zwischen Bruch und Tradition. Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz 1946-1955. Mainz 1990 (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz 14), hier S. 226 (betr. Hubert Hermans).

Wirth, Eva: Koblenz oder Mainz? Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadtfrage. Ungedruckte Staatsexamensarbeit, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 2007.

 

Gemeinschaftsblog der rheinland-pfälzischen und saarländischen Archive

E-Mail des Landeshauptarchivs Koblenz an die Archive aller Sparten in Rheinland-Pfalz und im Saarland vom 29. November 2016:

Neues Gemeinschaftsblog der rheinland-pfälzischen und saarländischen Archive

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit diesem Schreiben möchte ich Sie auf das neue Gemeinschaftsblog der rheinland-pfälzischen und saarländischen Archive hinweisen, das aus dem 2014 ursprünglich zur Begleitung und Dokumentation der Archivtage Rheinland-Pfalz / Saarland eingerichteten Blog hervorgegangen ist (unter http://archivtag.hypotheses.org/).

Archive aller Sparten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind herzlich eingeladen, sich mit Hinweisen auf Veranstaltungen, Publikationen, Archivbestände oder aktuelle Projekte, aber auch mit Fragen oder hilfreichen Tipps für die Kolleginnen und Kollegen am Blog zu beteiligen. Es gibt dazu zwei Möglichkeiten:

Wenn Sie einen eigenen Account haben möchten, schicken Sie bitte eine kurze Mail an die zentrale Mailadresse archivblog@landeshauptarchiv.de und geben die E-Mail-Adresse an, mit der Sie sich registrieren möchten; dann wird Ihr Account eingerichtet und Sie können selbständig Artikel veröffentlichen.

Wenn Sie Artikel nicht selbst veröffentlichen möchten, übernimmt das Redaktionsteam dies gern für Sie. Schicken Sie in dem Fall bitte den Text und ggf. Abbildungen ebenfalls per Mail an archivblog@landeshauptarchiv.de.

Das Themenspektrum der Beiträge, die nach verschiedenen Kategorien klassifiziert werden können (Allgemein – Arbeitshilfen – Archivtage – Publikationen – Tag der Archive – Veranstaltungen) soll vielfältig sein. Auch konstruktive Kommentare, Vorschläge und Diskussionsbeiträge sind erwünscht. Bitte beachten Sie aber in jedem Fall die Netiquette.

Auch wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie – für eine bereitere und intensivere Nutzung des Blogs – Ihre jeweiligen Internetseiten mit dem Blog verlinken und im persönlichen Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen dafür werben könnten.

Mit besten Grüßen

gez. Dr. Elsbeth Andre

Ein Besuch im Staatsarchiv Koblenz, August 1929

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Blick von der Kastorkirche auf Deutschherrenhaus und Deutsches Eck, 1938 (StAK FA 2 Nr. 134).

Erich Tross (Troß), von 1924 bis 1929 Leiter der Beilage „Hochschule und Jugend“ der renommierten „Frankfurter Zeitung“  (vgl. Wikipedia), beschreibt in einem Essay seinen dreitägigen Besuch, den er im August 1929 dem Staatsarchiv Koblenz abstattete. Das Staatsarchiv war von 1897 bis 1945 im Deutschherrenhaus in unmittelbarer Nähe des Deutschen Ecks ansässig. Der Artikel ist ein Zufallsfund aus einem Konvolut von Zeitungsausschnitten, den das Stadtarchiv Trier freundlicherweise dem Stadtarchiv Koblenz überlassen hat:

„Koblenz, Ende August. Ich habe heute ein feines Kopfweh, wenn ich etwas sehen will, muß ich die Augen zusammenziehen. Drei Tage arbeitete ich im Staatsarchiv Koblenz. Jeden Tag habe ich acht Stunden hastig in alten Schriften gelesen. Es war so spannend, daß ich vor 8 und vor 3 Uhr am Portal stand, in der Hoffnung, einige Minuten früher hereingelassen zu werden. Zweimal ist es mir geglückt. Ich mußte durch Koblenz gehen. Reisebetrieb, Rhein. Man hört holländische und sächsische Laute. Die Nebenstraßen mit ihrem bürgerlichen Barock sind leer, Koblenz bleibt unentdeckt. Die Leute stehen am Gestade in Koblenz: das ist der Rhein, das ist Ehrenbreitstein, ihre Gesichter sind leer und fragend. Viele helfen sich damit, daß sie mit Getöse Koffer tragen und neue Reisevorbereitungen treffen. Ich biege rasch in die Castor[pfaffen]straße ein, parallel dem Rheinufer, vollkommene Stille. Man geht über den großen Platz, mit dem Denkmal des französischen Siegs über die Russen, auf das der russische Kommandant 1813 höhnisch schreiben ließ: vu et approuvé par nous commandant Russe de la ville de Coblentz. Im Eck steht das Deutschherrenhaus. Man läutet. Es dauert einige Zeit. Wie genau kenne ich das von den wenigen Besuchen, die ich nie vergesse. Dann öffnet sich endlich die Tür, man geht auf einem alten Pflaster durch einen Obstgarten, wie in einem Klosterhof an der Mosel. Wenn ich dort aber ans Ziel komme, sitzen Kölner Kurgäste darin und trinken Wein. Hier werde ich etwas anderes finden. Ich gehe rasch die von den Preußen bemalte alte Treppe hinauf in den Remter, der so hoch ist wie eine Kirche. Ein paar Benutzer sitzen schon da, ein paar katholische Pfarrer darunter, wie überall im Rheinland. Die Stimmen der beiden Archivare haben merkwürdigerweise ganz den gleichen Klang: sie hallen, sind längst dem großen Raum angepaßt, wecken die Benutzer, die in ihre Akten versunken und in ihren Wünschen unersättlich sind, aus ihren Träumen. In Kürze sitze ich – so liebenswürdg und rasch wie immer bedient – vor dem riesigen Register meines Studienfelds, dem ‚Repertorium‘. Ich strecke meine Füße aus, schaue nochmals nach dem großen Saal und blättere im Register: die Welt steht mir offen. Das ist die schönste Stunde im Archiv. Man notiert sich zur Seite eine Menge Akten, die einem dienen könnten. Später ist man in etwas Einzelnes versponnen, jagt man einem bestimmten Problem durch viele Akten nach, schwankt man stundenlang zwischen Hoffnung und Enttäuschung, und naht schon der Abschied. Aber in dieser ersten Stunde denkt man, man hätte Zeit und könnte tausend Fragen verfolgen. Es ist die glückliche Stunde im Archiv. […].“

Aus: Erich Troß: Drei Tage im Archiv. In: Frankfurter Zeitung Nr. 650, 1. September 1929.

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#Troß, Erich

Siegmund Breitbart, der „Eisenkönig“

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Die Apollopassage in der „Oberen Löhr“, Eingang zum rückwärtigen Apollo-Theater, Löhrstraße 80, Juni 1918 (StAK FA 1-06 Löhrstraße).

1917 ging der Stern des polnisch-jüdischen Kraftartisten Siegmund Breitbart am „Athletenhimmel“ auf. Ende 1921 trat er eine beispiellose Karriere als „Eisenkönig“ an, die ihn europaweit und in den USA berühmt machte. Bislang unbekannt war, dass Breitbart vor seinem fulminanten Aufstieg von 1918 bis 1920 in Koblenz seinen festen Wohnsitz hatte.

Diese Lücke in Breitbarts Biographie konnte Peter Kleber nun schließen.

#Breitbart, Siegmund